
Blick auf das Himalaya-Gebirge mit dem Mount Everest
Für das tropische bis subtropische Klima ist der Monsun bestimmend, wobei die Niederschläge des Südwestmonsuns von Mai bis September fallen. An der Westküste ist die Niederschlagsmenge hoch, ansonsten jedoch ungleichmäßig verteilt. Von Dezember bis März kommt mit dem Nordmonsun trockene, kalte Luft vom Himalaya. Tropische Wirbelstürme bedrohen nördliche und nordöstliche Küsten im Herbst. Dementsprechend wechselt die Vegetation des Indischen Subkontinents zwischen der nördlichen Tundra, nordwestlicher Halbwüste, westlicher Wüste, zentraler Savanne sowie, im Osten und äußersten Südwesten, tropischem Regenwald.
Folgende Staaten teilen sich den Subkontinent:
Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, Indien, Iran, die Malediven, Nepal, Pakistan und Sri Lanka. Alle Staaten, bis auf den Iran, arbeiten in der Südasiatischen Vereinigung für regionale Kooperation zusammen.
Territorial umstritten ist Kaschmir. Im Jahr 1948 fordert der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN-Sicherheitsrat) eine Volksabstimmung darüber, ob Kaschmir Pakistan oder Indien beitreten wolle; bis heute hat diese Abstimmung nicht stattgefunden, und so schwelt der Konflikt weiter.
Südasien gehört zu den ärmsten, konfliktträchtigsten Regionen der Welt und beherbergt mehr als 20% der Weltbevölkerung. Die wirtschaftliche Entwicklung ist auf niedrigem Niveau uneinheitlich; die größte – insgesamt auch kulturell prägende – Wirtschaftsnation ist Indien.

Der Goldene Tempel ist eines der Wahrzeichen Indiens, dem Land mit der stärksten Wirtschaft in Südasien
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